Kolping-Fenster

In gelungener Vielschichtigkeit lädt das Adolph-Kolping-Fenster den Betrachter ein, die Welt als Betender und Glaubender zu sehen und sich dabei durch den seligen Adolph Kolping inspirieren zu lassen.

Im oberen Teil sehen wir einen 3-Bilder-Zyklus, der Adolph Kolping darstellt: Kolping als junger Mann, als Priester und auf dem Totenbett. Durch die blaue Farbe in den Kolpingportraits deutet sich Kolpings gläubige Grundhaltung an, die sein ganzes Werk durchzieht.

Das Bild hat einen Rahmen, der sich aus unzähligen Kolpingzeichen zusammensetzt, die einen Hinweis auf die vielen Kolpingsfamilien in der ganzen Welt geben.

Links unten wird das erste Gesellenhaus sichtbar. Es erscheint wie ein Grundstein seiner sozialen Ideen.

Rechts unten befindet sich die Minoritenkirche, in der Kolping zum Priester geweiht wurde und in der er Rektor war. Sie steht für das Fundament seines Glaubens.

Wie wärmende Sonnenstrahlen wirkt das Werk Kolpings. Sonne und Mond stehen für eine gute Zukunft des Kolpingwerkes. Die drei wandernden Gesellen stellen den Ursprung des Gesellenvereins dar und bedeutet auch, dass wir heute die Menschen unserer Zeit durch das Kolpingwerk erreichen sollen.

Die Feuerlilien setzen symbolisch das Gottvertreuen Adolph Kolpings um, wie es im Bibelwort Lk 12,22-32 beschrieben ist und wie es die Inschrift auf seinem Grab „Deus providebit“ – „Gott wird sorgen“ ausdrückt.


Das Adolph-Kolping-Fenster ist ein Werk des Künstlers Thomas Jessen und befindet sich in der St.Petrus-Canisius-Kirche in Dortmund-Husen.