Gemeinsam für ein sauberes Husen
Große Müllsammelaktion mit erschreckender Bilanz

Am 21.03.2026 setzten zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer ein starkes Zeichen für Umwelt- und Gemeinschaftssinn:
Gemeinsam beteiligten sich der Pfadfinderstamm DPSG Dortmund Husen, der SC Husen-Kurl und die Kolpingsfamilie Dortmund-Husen e.V. an der stadtweiten Aktion cleanupDO der EDG und packten tatkräftig mit an.


Ausgerüstet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran, Straßenränder, Grünflächen, Spielplätze und Wege im Stadtteil von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien. Über mehrere Stunden hinweg wurde gesammelt, sortiert und zusammengetragen – mit einem Ergebnis, das am Ende für großes Staunen sorgte: Rund 100 Säcke Müll kamen an dem Wochenende zusammen.

Neben Verpackungen, Flaschen und Papier fanden die Helferinnen und Helfer auch sperrige und ungewöhnliche Abfälle wie Ölkanister, die deutlich machten, wie stark öffentliche Flächen durch achtlos entsorgten Müll belastet werden. Die schiere Menge sorgte bei vielen Beteiligten für nachdenkliche Gesichter. „Mit so viel hätten wir nicht gerechnet“, war mehrfach zu hören.

Gerade diese enorme Menge macht deutlich, wie wichtig solche Aktionen sind – aber auch, wie groß das Problem nach wie vor ist. Innerhalb weniger Stunden wurde sichtbar, was sich über Wochen und Monate angesammelt hat. Die Bilanz ist daher ebenso beeindruckend wie erschreckend.

Trotzdem stand der Gemeinschaftsgedanke klar im Vordergrund: Jung und Alt arbeiteten Hand in Hand, tauschten sich aus und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für ihren Stadtteil. Die gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gruppen zeigte einmal mehr, wie stark das ehrenamtliche Engagement in Husen und Kurl ist.

Am Ende überwog neben der Betroffenheit auch der Stolz über das Erreichte. Die Aktion wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet – nicht nur wegen der gesammelten Menge, sondern auch wegen der starken Beteiligung und des gemeinsamen Einsatzes für die Umwelt.

Gleichzeitig verbindet alle Helferinnen und Helfer ein gemeinsamer Wunsch: Bei der nächsten Sammelaktion soll deutlich weniger Müll gefunden werden. Denn so erfolgreich der Einsatz auch war – am liebsten wäre ein solches Ergebnis gar nicht nötig.